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Denkprodukte einer Alltagsphilosophin*

Sag mir, ob du Horrorfilme guckst...

... und ich sage dir, ob du im Bett unterwürfig bist.


Als neulich mein Geist von Latexdämpfen umnebelt wurde, konstruierte er eine interessanten Theorie: Menschen, die Horrorfilme schauen, um sich der Angst hinzugeben, sind im Bett eher unterwürfig. Ich muss das wohl näher ausführen, damit ihr mir folgen könnt.

a) Horrorfilm:

Es gibt Menschen, die gern Horrorfilme schauen, weil sie sich thrillen lassen wollen. Sie lieben das Gefühl der diffusen Angst, die diese Filme in ihnen auslösen. Das funktioniert über die Identifikation mit den Filmcharakteren. Die Filmfigur ist hier meist einer äußeren Macht ausgesetzt, ohne scheinbar etwas dagegen ausrichten zu können. Sie entwickelt Angst. Durch die Identifikation wird das eigene Gefühl von der Angst der Filmfigur überlagert und so wird auch selbst Angst empfunden.

Natürlich ist eine solche Angst irrational. Es gibt keinen wirklichen Grund, sich zu fürchten. Genau das macht diese Art von Angst für einige Menschen so erregend. Es bebt und kribbelt und Inneren.

b) Kontrollverlust:

Um sich mit der Filmfigur in einer ausweglosen Lage identifizieren zu können, ist es notwendig, die Kontrolle über das eigene Gefühl abzugeben, damit die fremde Angst sich im Inneren ausbreiten kann. Man gibt sich sozusagen der Angst hin, denn das Gefühl wird vom Handeln der Filmfigur bestimmt.

c) Devotion:

Devote Menschen geben die Kontrolle an ihren Partner ab und unterwerfen sich seiner/ihrer Dominanz. Im besten Fall entwickelt sich ein Gefühl der eigenen Machtlosigkeit. Da es auch hier keine wirkliche Gefahr gibt, ist auch diese Angst irrational und sogleich erregend.

Ergebnis:

Daraus folgt, dass Horrorfilmgucker, die dies tun, weil sie der ausgelösten Angst etwas Positives abgewinnen können, kein Problem mit Kontrollverlust haben, auch im Bett nach dem wohligen Gefühl von Angst streben und sich dadurch dem Partner sexuell unterwerfen. Umgekehrt schauen im Bett dominante Menschen keine Horrorfilme oder zumindest aus anderen Motiven, denn sie lassen sich und ihre Gefühlswelt ungern fremdbestimmen, da Angst eben etwas mit Machtlosigkeit und Kontrollverlust zu tun hat. Angst ist für sie generell etwas Negatives.

Umfragen im Freundeskreis ergaben eine Bestätigung dieser Theorie, wobei auch Ausnahmen vorkommen - wenn auch sehr wenige.

Dieses Wissen kann sehr praktisch sein, denn nun brauche ich bei einer für mich anziehenden Person nur zu fragen, ob sie Horrorfilme mag oder nicht, um schon einen Eindruck vom möglichen Sex zu erhalten.

24.5.08 01:46


Ach nee, doch nicht

Nein, hier gibt es entgegen der anders zu vermutenden Kategorie nichts Persönliches! Ich wollte nur mindestens zwei Kategorien schaffen und wenn ich ein paar Einträge gesammelt habe, wird dieser Quatsch gelöscht.

Gehen Sie weiter! Hier gibt es nichts zu sehen!

23.5.08 23:32


Wozu denn das?

Hallo Leser,

ich danke dir, dass du hierher gefunden hast.

Ich hoffe, du erwartest nicht zuviel, denn dieser Blog soll allein mein Hirn erleichtern, das mit dem ganzen kruden Zeug, was es zusammenspinnt, langsam überfordert ist.

Das Auslagern meiner Gedanken soll dich jedoch zumindest erheitern und unterhalten. Viel Spaß beim Lesen!

23.5.08 23:23


*Seien Sie gewarnt: Dieser Weblog hat keinen wie auch immer gearteten Sinn. Für das Verkümmern Ihrer Gehirnzellen zeichnet die Schreiberin nicht verantwortlich.

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